Teaser
5. Januar 2012Immer mitten in die Fresse
30. Dezember 2011Änderungswünsche
29. Dezember 2011Wir machen neue Geschichte
27. Dezember 2011Zusammenfassung
20. Dezember 2011Weglassen
17. Dezember 201140
10. Dezember 2011
Die Mission 99 ist offensichtlich keine wirkliche Trainingserfolgsgeschichte – zum Glück aber eine Abnehmerfolgsgeschichte, was ja eigentlich auch das wichtigste daran ist. Nach der Bewegungseuphorie im Sommer hat mich sehr schnell der Vorschlaghammer der Realität aus meinen hochfliegenden Plänen geschleudert. Um es kurz zu machen – alles tat weh. Rücken, Füsse, Waden, Oberschenkel und was für Körperteile ich immer noch in den Ring geworfen habe. Das Alter hat zugeschlagen. Ich habe mit Stretching rumprobiert, Schuhe wurden getestet, viele Prinzessinnen der Trainingslehre geküsst, nichts wollte so Recht klappen. Wie es dann immer so läuft im Leben … kommt irgendwo ein Lichtlein her. In meinem Fall in der Gestalt eines orthopädischen Schuhmachers, der seinen Job liebt wie ich selten einen Handwerker seinen Job lieben gesehen habe.
Von ihm habe ich gelernt, dass ein Großteil der Schmerzen im Fuss aus verhärteten Waden resultiert – was ehrlich gesagt schon die gesamte Weisheit ist! Also Dehnübungen für die Betonwaden gemacht und aufwärts ging es. Immer noch alles sehr zäh und frustrierend aber darüber wollte ich gar nicht rumweinen.
Eigentlich will ich nur von meinem Shopping-Trip in den Pfälzerwald erzählen. Also so Zeug was eigentlich nur Mädchen machen. Zuerst sind wir in Hauenstein im Schuhoutlet eingefallen, was ich eigentlich hier nicht erwähnen würde weil: lalalangweilig … also nicht die Läden dort, aber für einen Blogeintrag würde mir das nicht ausreichen. Es gab da eher einen Schlüsselmoment als ich auf einen der Million Spiegel zulief und für viel zu lange Zeit meine Klamotten bewundern konnte, mit dem Resulatat dass ich aussehe wie der Stiefbruder von MC Hammer – zumindest was die Hosen angeht. Ja okay, auch ohne wiegen, ich hab wohl abgenommen. Also zurück auf die B10 nach Zweibrücken ins Designer Outlet Center. Der erste Laden war Marshall Jeans, tief Luft geholt: “Geben sie mir bitte mal eine Jeans Grösse 40.” Die aktuelle hat 44 und ist ein USA Import – so dicke Deutsche gibt es offensichtlich nicht, zumindest nicht im Kopf von Germanischen Bekleidungseinkäufern. Also das Ding geschnappt, sieht klein aus, in die Umkleide und … oh Gott, es passt. Blankes entsetzen vor dem Spiegel, Himmel es gibt Hosen mit Arsch drin? Ich muss gestehen ich war im Bereich absolute Glückseeligkeit – auch wenn ich das nach diesem Eintrag nie wieder zugeben würde. Textile Eurphorie vom Feinsten. Natürlich habe ich mein Glück noch herausgefordert und das gleiche Spiel bei Levis abgezogen – noch mal Erfolg.
Die Moral von der Geschichte? Ich messe nur noch über Hosenweite und nicht mehr über Kilo. Noch 240 Tage bis SiS2012 ich muss aufs Rad!
Held
3. Dezember 2011Für Sascha
27. November 2011… weil nur Du das zu würdigen weisst. Aaaaaachtung! via










